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Unternehmensnachfolge
Wenn Sie einen geeigneten Nachfolger für Ihr Unternehmen haben, sollten Sie so früh wie möglich mit der Nachfolge beginnen. Zwar ist ein Testament für den Notfall stets ratsam – der ideale Weg bleibt aber die Übergabe des Unternehmens noch zu Lebzeiten.
Drei Säulen der Nachfolge
Frühzeitig beginnen, umfassend absichern
Beschäftigen Sie sich früh mit dem Thema und bevorzugen Sie stets die Unternehmensübergabe zu Lebzeiten. Der krankheitsbedingte Ausfall wird über die Unternehmensvorsorge abgesichert, der plötzliche Tod über das Unternehmertestament.
Unternehmensübergabe
Der ideale Weg ist die geregelte Übergabe zu Lebzeiten – geplant, schrittweise und nach Ihren Vorstellungen.
Unternehmensvorsorge
Vollmachten und Handlungsanweisungen für den Fall, dass Sie durch Krankheit oder Unfall vorübergehend ausfallen.
Mehr erfahrenUnternehmertestament
Absicherung für den plötzlichen Todesfall, damit das Unternehmen nicht einer Erbstreitigkeit zum Opfer fällt.
Die Unternehmensübergabe
Der größte Erfolgsfaktor: früh beginnen
Erfolgreiche Übergaben werden meist frühzeitig und rechtzeitig eingeleitet – und die Initiative geht vom Übergeber aus, nicht vom Nachfolger. Wer wird Nachfolger? Soll er bereits ins Unternehmen eingebunden werden? Müssen dafür schon Anteile übertragen werden, oder kann dies schrittweise erfolgen? Diese Fragen sollten früh geklärt werden.
Interne oder externe Nachfolge?
Eine Nachfolge kann familienintern oder extern erfolgen. Die externe Nachfolge wird meist nur gewählt, wenn kein geeigneter Nachfolger in der Familie zur Verfügung steht. Je weiter der Nachfolger von den Entscheidungen der Geschäftsleitung entfernt ist, desto länger und schwieriger gestaltet sich die Übergabe.
Ausarbeitung eines Nachfolgekonzepts
Vielen Unternehmern fällt ein klares Nachfolgekonzept schwer – weil das selbst Aufgebaute schwer loszulassen ist und oft eine klare Zielvorstellung fehlt. Sind mehrere Kinder vorhanden, ist meist nur eines zur Nachfolge geeignet oder bereit; die anderen sind dann aus dem wertmäßig meist geringeren Privatvermögen abzufinden.
Meine Aufgabe ist es, mit Ihnen eine Gesamtkonzeption zu erarbeiten, die sowohl die unternehmerische Nachfolge klärt als auch in privater Hinsicht vertretbare Lösungen bietet. Jede Übergabe ist anders – abhängig von Alter, Qualifikation und Erfahrung der Beteiligten sowie vom Unternehmen selbst. Die Verträge müssen diese Eigenheiten ebenso berücksichtigen wie die steuerlichen Besonderheiten, weshalb eine enge Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater sinnvoll ist.
Unternehmensvorsorge („Notfallkoffer“)
Fällt der Unternehmer durch Krankheit vorübergehend oder dauerhaft aus, droht Führungslosigkeit. Neben der Übergabe braucht es daher einen Notfallplan: Vorsorgevollmachten, klare Handlungsanweisungen, eine Übersicht der Geschäftsabläufe und eine Passwortliste – gebündelt im „Notfallkoffer“, den jedes Unternehmen von Beginn an bereit halten und regelmäßig aktualisieren sollte.
Das Unternehmertestament
Nicht jede Nachfolge tritt gewollt ein. Eine gut strukturierte Übergabe muss auch den plötzlichen Tod des Unternehmers berücksichtigen. Wie ein Unternehmertestament aussehen muss, hängt nicht nur vom Unternehmen und seiner Gesellschaftsform ab, sondern vor allem von der familiären und sonstigen Vermögenssituation. Es gibt daher nicht das eine Unternehmertestament – jedes ist individuell auf den Einzelfall zu konzipieren. Wie ein solches Testament in Ihre übrige Nachlassplanung passt, klären wir gemeinsam mit Ihrer Testamentsgestaltung.
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Lassen Sie uns über Ihr Anliegen sprechen.
Ob Testamentsgestaltung, Erbfall oder Vorsorge – im ersten Gespräch klären wir Ihre Situation und die sinnvollen nächsten Schritte. Vor Ort in München, telefonisch oder per Video.
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